Es ist der Stift, der zeichnet, nicht der Künstler
Es gibt ja diese kleinen Kunstwerke, die beim Telefonieren entstehen, wenn gerade Stift und Papier zur Hand sind. Da zeichnet man dann ohne Plan drauflos, lässt den Formen ihren Lauf und die Muster wuchern. Plötzlich entstehen Gesichter, die zu floralen Ranken werden, die wiederum in einen dunklen, alles verschlingenden Wirbel münden. Das hat natürlich nicht viel mit Kunst zu tun. Oder vielleicht doch – zumindest als Ansatz, als (ganz zeitgemässe) Arbeitshypothese....
